Jahreshauptversammlung  2014 Förderverein Thomas Wiser Haus

MZ-Bericht

 

REGENSTAUF Im vergangenen Vereinsjahr des Fördervereins Thomas Wiser Haus konnten wieder zahlreiche Aktionen zu Gunsten der Kinder und Jugendlichen, die im Thomas Wiser Haus leben durchgeführt werden. Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins informierte die Vorsitzende Sieglinde Geipel die Mitglieder über das Vereinsgeschehen im abgelaufenen Vereinsjahr. Dazu gehörte die Einweihung der neuen Gruppen Urmel und Lilli, ebenso wie der Empfang der IG-Metall im Kolpingsaal in Regensburg. Geipel berichtete, dass das Buch „Als ich noch in den Kinderschuhen steckte“ bis auf eine Restauflage verkauft sei. Dies sei ein großer Erfolg für den Verein, nicht nur aus finanzieller Sicht, auch die Außenwirkung dürfe nicht übersehen werden. Die Preisbindung sei nun aufgehoben und der Verein verkaufe die restlichen Bücher nun zum Preis von 15 €. Bei mehreren Lesungen im vergangenen Jahr stellte die Vorsitzende das Buch in der Öffentlichkeit vor. Auch 2014 sollen weitere Lesungen folgen. Ein Höhepunkt im Vereinsjahr war sicher die Überreichung der Urkunde als Ehrenmitglied des Vereins an die Gattin des Ministerpräsidenten Karin Seehofer im Prinz Carl Palais in München als Anerkennung für ihr großes Engagement für die Kinder im Thomas Wiser Haus und die große Unterstützung der Arbeit des Fördervereins. Der Weihnachtsmarkt war wieder ein voller Erfolg, es konnten über 2000 Lose verkauft werden und fast jedes Los war ein Gewinn, berichtete Geipel. „Wir haben nur strahlende Gesichter gesehen, die Gewinner freuten sich über ihre Gutscheine und auch wir haben zu Gunsten der Kinder im Thomas Wiser Haus einen beachtlichen Gewinn erwirtschaftet“,  so Geipel. Leider musste die Vorsitzende den Mitgliedern auch eine betrübliche Mitteilung machen. Seit jetzt gut vier Jahren, berichtete die Vorsitzende immer wieder über den baulichen Fortschritt für den „Treffpunkt Lesen“, den der Verein in den Räumen der ehemaligen Gaststätte Reichsapfel eröffnen wollte. Zu Beginn der Sanierungsarbeiten, rechnete man damit, recht bald dort einziehen zu können. Doch nachdem in diesen Räumen eine historische Decke zum Vorschein kam und auch der Denkmalschutz verschiedene Auflagen im übrigen Haus verfügte, verzögerte sich die Sanierung erheblich. Nach vier Jahren sollte es nun endlich soweit sein. Doch der in den Räumen, die der Förderverein beziehen sollte, nun verlegte hochwertige Eichenholzboden, der auch die historische Decke nochmal besonders zur Geltung kommen lässt, macht eine Nutzung als „Treffpunkt Lesen“ für den Verein unmöglich. Die Gefahr der Beschädigung durch die beweglichen Bücherregale und die dort geplanten Veranstaltungen, sei zu hoch und nicht zu verantworten, betonte Geipel. Sie bedauere diese Entwicklung sehr. „Wem wir letztendlich zum Opfer gefallen sind, dem Denkmalschutz, dem Stiftungsrat, der dort eine dem Raum angepasste Verwendung wünscht, oder wem auch immer, Spekulationen sind möglich aber nicht sinnführend. Schauen wir in die Zukunft und machen das Beste daraus für die Kinder im Thomas Wiser Haus!“ So wird der Verein nach Ostern einen anderen Raum im Altbau des Thomas Wiser Hauses beziehen, der jedoch wesentlich kleiner ist. Dort könne aber zumindest ein „Treffpunkt Lesen“ innerhalb des Thomas Wiser Hauses verwirklicht werden und auch an den Marktsonntagen könne man wieder einen kleinen Bücherflohmarkt veranstalten, erklärte Geipel.

Michael Drindl, Stiftungsrat und Vereinsmitglied, überbrachte die Grüße von Bürgermeister Siegfried Böhringer. Er lobte das große Engagement des Vereins. Die Vereinsvorsitzende habe er, wenn sie ein Vereinsziel gefasst habe, als hartnäckig, ausdauernd und zielstrebig erlebt, deshalb sei er auch überzeugt, dass der, wenn auch jetzt etwas kleinere „Treffpunkt Lesen“ ein voller Erfolg werde. Für die Zukunft wolle er sich für einen konstruktiven Austausch zwischen dem Stiftungsrat und dem Förderverein verwenden.

Karl Heinz Weiß, der Geschäftsführer des Thomas Wiser Hauses, bedauerte, dass er sein Versprechen hinsichtlich der Räume für den Förderverein nicht habe halten können. Er sei deshalb froh, dass ein für beide Seiten tragbarer Kompromiss gefunden werden konnte.

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